„Krise gibt es im Krankenhaus auf der Intensivstation oder im Nahen Osten, aber nicht im Fußball.“

Oliver Kahn auf die Frage, ob Bayern nach drei Niederlagen in Folge in der Krise steckt.

44. Fußball-Lokalderby der Hamburger Maritimen Wirtschaft

Revanche geglückt: Reeder besiegen Banker mit 4:2

Hamburg, 21. September 2017. Triumph für die Schifffahrtsvertreter: Nach großem Kampf auf beiden Seiten entschieden die Reeder das traditionelle Fußballderby der Hamburger Maritimen Wirtschaft gegen die Banker mit 4:2 (3:2) für sich. Die 150 Zuschauer auf der Adolf-Jäger- Kampfbahn in Hamburg-Altona sahen ein in weiten Teilen ausgeglichenes Spiel, das die Reeder erst eine viertel Stunde vor Abpfiff endgültig auf die Siegerstraße brachte. Die Banker präsentierten sich nach ihrem Vorjahressieg im 44. Aufeinandertreffen bestens vorbereitet, konnten die Niederlage jedoch auch wegen eines verschossenen Elfmeters nicht mehr verhindern.

 

Bis zur 15. Minute der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer nicht nur viele Regenwolken, sondern auch einen munteren Auftakt. Während die Reeder voll auf Angriff schalteten und das gegnerische Team durch frühes Pressing unter Druck setzten, vertrauten die schiffsfinanzierenden Banken auf ihre gefürchtete Konterstärke. In Minute 16 konnten die Reeder dennoch zum ersten Mal jubeln: Stefan Winkel (TB Marine), der im Nachgang an das Spiel zum „Man of the Match“ gekürt wurde, machte seinem Familiennamen und Arjen Robben alle Ehre und wuchtete das Leder nach einer strammen Direktabnahme ins linke Lattenkreuz.

 

In der Folge erspielten sich die Banker zahlreiche Chancen, trafen durch einen sehenswerten Flugkopfball von Stefan Schlatermund (HSH) zum zwischenzeitlichen Ausgleich, verpassten es aber auch in der 30. Minute per Elfmeter in Führung zu gehen. Alexander Stoldt (Orion Bulkers) lupfte die Reeder danach eiskalt in Front, Sebastian Schubert (Nord LB) chippte seinerseits in der 36. Minute eindrucksvoll zum erneuten Ausgleich. Kurz vor der Pause sorgte Stefan Winkel mit einem kunstvollen und unhaltbaren Schlenzer für Staunen auf den Rängen, bevor das stets besonnene Schiedsrichtergespann um Marc Richter (alle HSH) zum verdienten Pausentee bat.

 

Heißer Tanz bis zur 76. Minute – Alexander Boldt entscheidet die Partie

Die Banker kamen besser aus der Kabine und starteten druckvoll in die zweiten 45 Minuten. Mehrfach tauchten sie bedrohlich vor Schlussmann Heinar Thormälen (NSB) auf, fanden in Letzterem jedoch allzu oft ihren Meister, trafen nur den Pfosten oder schossen knapp an ihm vorbei. In der 67. Minute dann der Schock, als beim Keeper der Reeder plötzlich der Muskel zumacht und ein Wechsel unerlässlich scheint. Wie einst „Tanne“ Tarnat beim FC Bayern musste nun mangels Alternativen ein Feldspieler den Kasten sauber halten. Bis zur 76. Minute entspann sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams, ehe erneut Alexander Stoldt zum 4:2-Endstand netzte und somit das Pendel zugunsten der Reeder ausschlagen ließ.

 

Zuschauer spenden 650 Euro für Seemannsmission „Duckdalben“

Auch die D-Jugend von Altona 93 hat Grund zur Freude: Für ihre lautstarke Unterstützung während der Partie gewinnen die Mannschaftsmitglieder Freikarten für ein Spiel des FC St. Pauli. Über den von fünf Spielern des FC Bayern signierten Fußball freute sich Andreas Rasch von der HSH Nordbank AG.

 

Die Veranstaltung bot den Besuchern jedoch nicht nur guten Fußball und viel Spaß, sondern auch die Möglichkeit, für einen guten Zweck zu spenden. Insgesamt wurden knapp 650 Euro für die Seemannsmission „Duckdalben“ eingesammelt. Anke Wibel, Leiterin der Mission, bedankte sich noch vor Ort persönlich und herzlich bei allen großzügigen Spendern. Das Geld wird nun in die Anschaffung eines Erdgas-Caddys für die Seemannsmission investiert.

 

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